Trockenes Auge – Sicca-Syndrom

Eine der häufigsten Augenerkrankungen ist das sogenannte Sicca-Syndrom, das oft unerkannt und somit auch unbehandelt bleibt, obwohl es für die Betroffenen sehr unangenehm sein kann.

Das Sicca-Syndrom ist bedingt durch eine Verringerung der Produktion von Tränenflüssigkeit oder eine Veränderung der Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit bzw. des Tränenfilms.

Das meist beidseitige trockene Auge bemerkt man an einem Brennen der Augen, einem Jucken, oder Fremdkörpergefühl, an einer Rötung der Augen und an  – insbesondere morgens – verklebten Lidern.

Bei der Diagnostik wird die Produktion von Tränenflüssigkeit untersucht (Schirmer-Test) und die Hornhaut und die Bindehaut werden mittels einer Färbetechnik auf eventuelle Auswirkungen der Trockenheit geprüft.

Für die unterschiedlichen Formen des Sicca-Syndroms werden individuell angepasste Therapien empfohlen.


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